Umbrella Zombie

Resident Evil 2 Remake – Review

Mal wieder bin ich viiieeeel zu spät mit einem Post über ein Spiel an der Reihe, was wahrscheinlich schon jeder von euch durchgespielt hat. Nichtsdestotrotz möchte ich euch heute mal erzählen, ob mich das Remake des Horroklassikers Resident Evil 2 das Fürchten lehren konnte.

Wie aufmerksame Leser bereits wissen, liebe ich Horrorfilme! Schon seitdem ich ganz klein war (kein Witz!) ziehen mich mysteriöse und makabere Dinge magisch an. Doch bisher bin ich tatsächlichen in Sachen Horrorgames noch sehr jungfräulich, zumindest was das Selberspielen angeht. Ich hatte bis dato nur Until Dawn gespielt, was ja eher eine interaktive Geschichte war und bei diversen Spielen wie Outlast und Resident Evil 7 zugeschaut. Mit meinen 28 jungen Jahren wollte ich mich nunmal endlich selbst an einen waschechten Horrospiel versuchen und was eignet sich da bitte besser als Resident Evil?

Umbrella Zombies
© Capcom

Gorelastige Grafik in Resident Evil 2

Das erste was an einem Spiel auffällt, ist ja logischerweise die Grafik, die gerade bei Games aus dem Horrorgenre richtig gut sein muss, wenn man mich fragt. Allein von gruseligen Dialogen (geht das überhaupt?) hat bestimmt noch nie jemand vor Schreck den Controller durchs Wohnzimmer geworfen. Im Fall Resident Evil 2 geht es batürlich speziell um die Zombies – und diese haben es echt in sich! Gerade am Anfang kommt man in den Genuss, in ein paar „hübsche“ Gesichter zu schauen. Zartbesaiteten Gamern könnten diese klaffenden, fleischigen, wulstigen und blutigen „Wunden“ (besser noch Krater) schon zusetzen, kann ich mir zumindest vorstellen. Auch beim Rumballern platzt mal der ein oder andere Schädel. Und manchmal reißen die Kugeln auch ziemlich viel Haut vom Gesicht oder auch mal einen Arm oder Bein ab. Daneben sind die Umgebungen auch echt geil düster und vorallem detailreich af gestaltet!

Leon und Zombie
© Capcom

Gruseliges Gameplay

Das Gameplay von Resident Evil 2 gefällt mir sehr sehr gut. Da kann ich gar nicht viel zu sagen. Das Zielen gelingt sogar mir ohne Zielhilfe recht gut, Leon läuft dahin, wo er soll, er wechselt seine Waffen super schnell. Es gibt keine übermäßig langen Ladezeiten oder Ruckler oder weiß der Fuchs. Alles supi in der Hinsicht. 🙂 Ach und die Rätsel sind auch echt cool! Und keineswegs so schwer, dass man irgendwo im Netz nachschauen müsste.

Resident Evil 2 – der Fear Factor

….ist gigantonomisch! Also zumindest für „normale“ Gamer. Ich möchte mich jetzt nicht sonst wie taff hinstellen aber es ist nun mal wie es ist: Ich grusel mich allgemein bei Spielen und Games nicht. Aber Resident Evil 2 ist für mich halt deeeerbe spannend und Nerven zerreißend! Sogar so Nerven zerreißend, dass mir öfter mal ein kleider Schrei entfleucht. Lauert da eine Matschbirne im nächsten Raum? Steht der Typ da gleich nochmal auf? Omg, da hat irgendwas in meiner Nähe geschrien! Besonders der Part mit dem Tyrant hat mir ganz schön zu schaffen gemacht. Man weiß in Resident Evil 2 auch nie, ob es nicht besser wäre seine Munition zu sparen oder die Monster einfach wegzuballern. Die Gebäude sind sehr beklemmend und teilweise total wirr, aber zum Glück finden wir überall Karten, um uns zurechtzufinden, wenn wir mal fix die Kurve kratzen müssen.

Leon und Zombiehund
© Capcom

Fazit

Die Umgebung, die Geräuschkulisse, die Zombies – das alles macht Resident Evil 2 zu einem waschechten Horrorgame, wie es sein sollte. Ich für meinen Teil finde es wahnsinnig nervenaufreibend und spannend, selbst wenn ich nur zugucke. Und jedes mal vorm selber Spielen bin ich in der Tat äußerst aufgeregt! 😀 Die Claire-Kampagne werde ich auf jeden Fall auch noch durchziehen. Ich werde mich aber nicht an irgendeinem Speed-Run versuchen, sowas fühlt sich für mich eher nach Arbeit als nach Spielspaß an. Was den Wiederspielwert angeht… Nach einer gewissen Weile kann ich mir durchaus vorstellen, diese Odyssee des Gruselns nochmal durchzuleben. 🙂

Übrigens…

…streame ich Resident Evil 2 in (zur Zeit leider) unregelmäßigen Abständen auf Twitch! Ich kündige die Streams immer auf Instagram an. Wenn ihr mal Bock habt reinzuschauen, dann abonniert gern einen oder beie Kanäle, ich freue mich immer über neue aktive Follower. 🙂