Dezember-Favoriten

Hey Leute,

heute gibt es nur einen sehr kurzen Post, da ich über den Dezember nicht so aktiv war, was zum Beispiel Filme schauen angeht. Dank den Feiertagen war ich viel unterwegs und habe dazu noch viel Zeit mit dem Zocken verbracht. Also dann… let’s fetz!

Tick-tack, Tick-tack

Am 1. Dezember erschien auf Netflix die erste Staffel der deutschen Serie „Dark“. Die Trailer sind düster, beklemmend und mysteriös – musste ich natürlich sofort sehen.
So spannend die Trailer auch waren – so misstrauisch war ich der Serie auch, da deutsche Film- und Serienproduktionen bekanntlich nicht gerade mit Innovation und schauspielerischem Geschick glänzen.
Doch ich wurde schnell eines besseren belehrt.
Die Geschichte beginnt in dem kleinen Städtchen Winden im Juni 2019 mit einer Tragödie und bleibt im Verlauf der Handlung drückend, beklemmend und natürlich dunkel. Winden wird als „Geschwür“ bezeichnet, da es von Intrigen beherrscht wird und nun auch noch Kinder anfangen zu verschwinden. Einen sehr ähnlichen Vorfall gab es schon ein mal vor 33 Jahren und weckt damit die Aufmerksamkeit einiger Stadtbewohnern, die schon 1986 von derlei Ereignissen betroffen waren. Die Geschichte bleibt gleichbleibend spannend, entwirrt sich mit jeder Folge immer mehr und hat einige „What the fuck“-Momente in petto.
Eine große Schwierigkeit war jedoch, die Beziehungen der Charaktere zu verstehen und sich deren Namen zu merken. Ich musste ein paar mal googeln, wer wer ist und zu wem gehört. Die Deutschen reden sich wohl nicht so gern mit dem Namen an. 🙂
Trotzdessen ist diese Serie für jeden sehenswert, der auf Mystery und Düsternis steht. Auch international ist die Serie Dark ein voller Erfolg gewesen.
Netflix hat zum Glück schon eine zweite Staffel in Produktion.

© Netflix

Amaterasu – Quelle alles Guten und unser aller Mutter

Mein absolutes Highlight im Dezember war das Spiel „Okami“. Erstmals erschienen ist es bereits vor über zehn Jahren für die Playstation 2, hatte dann dass erste Makeover 2012 für die Playstation 3 und erstrahlt seit dem 12. 12. 2017 in tollem HD-Glanz für die Playstation 4.
Ich habe Okami auch tatsächlich schon damals auf der PS2 gespielt und war von Anfang an verliebt in dieses Spiel. Allein schon der Grafik-Stil ist mal was ganz anderes, dieser ist nämlich an die japanische Malerei angelehnt. Dadurch erhält das ganze Spiel einen bunten und detailreichen Comic-Stil. Die Charaktere sind einzigartig gestaltet und weisen ganz unterschiedliche Charaterzüge auf, weswegen man sich schnell in die Figuren verliebt. Richtig interessant wurde das Spiel für mich aber anfangs durch die Protagonistin – die Wolfsgottheit Amaterasu. Mit ihr und ihrem Sidekick Issun bereist man das Land Nippon, um es von bösen Mächten zu befreien, mal ganz grob gesagt. Dazu sammelt man im Laufe der Reise 13 sogenannte Pinseltechniken, die man im Kampf, jedoch auch in der Natur verwenden kann. So ist es Amaterasu zum Beispiel möglich Wind zu erzeugen, Pflanzen erblühen zu lassen oder Wasserfontänen zu erzeugen.
„Okami“ kostet im Playstation Store nur 19,99 Euro und ist jeden Cent wert. Euch erwartet eine Spielzeit von über 30 Stunden, eine spannende Story, witzige Figuren und abwechslungsreiche Aufgaben.
Ich finde es wirklich sehr schade, dass das Spiel damals so unterbewertet wurde und dadurch kein vollwertiger Nachfolger erschien. Dieses Spiel ist Kult!

© Capcom

Das waren die zwei Sachen, abgesehen von den Feiertagen, die mir den Dezember sehr versüßt haben. Habt ihr „Dark“ schon gesehen, oder „Okami“ gespielt?

Ein Gedanke zu “Dezember-Favoriten

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